Es kann Jahre dauern um eine außergewöhnliche Markenreputation aufzubauen – und man kann sie binnen Sekunden wieder verlieren.

Die Markenreputation als Bestandteil einer integrierten Markenstrategie nimmt einen immer wichtigeren Stellenwert ein, da sie Teil des täglichen Geschäftslebens ist.

Es gibt 2 wesentliche Unterschiede zwischen Markenreputation und der Marke selbst wie wir sie seit Jahren kennen.

Die Marke wird nach außen hin sichtbar durch die Mission Statements und das Brand Marketing. Die Markenreputation andererseits manifestiert sich durch die Handlungen, die ein Unternehmen setzt. Transparenz und Verfügbarkeit von Informationen sind hier die Schlüsselelemente des Prozesses.

Der zweite, wesentliche Unterschied betrifft das Thema „Ownership“. Die traditionelle Markenbildung wird zentral betrieben und die „Ownership“ liegt beim Unternehmen selbst. Reputation entzieht sich jedoch jeder Art von „Ownership“, da sie über Konversationen bestimmt wird. Diese finden UNKONTROLLIERT auf offline und online Plattformen statt, zwischen den Mitarbeitern, durch die Verkäufer, auf Blogs und Foren.

Wie schafft nun das Konstrukt Marke den Weg zu einer außergewöhnlichen Reputation im digitalen Zeitalter?

Schritt 1: Die Marke wird Teil des Geschäftsmodells
Die Marke und ein ausgeprägtes Markenbewusstsein muss in das Geschäftsmodell eines Unternehmens einfließen, nur dann kann Markenreputation erst aufgebaut werden.

Schritt 2: Markenbildung durch die Mitarbeiter
Die Markenreputation von Unternehmen wächst in der Regel organisch. Daher sollen sich Organisationen am Beginn des Aufbaus von Markenreputation auf die Kommunikation im Innenverhältnis fokussieren.

Durch die Marke motivierte und von eben dieser überzeugte Mitarbeiter treiben den Aufbau von Markenreputation wesentlich voran. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von „Employee Branding“.

Schritt 3: Exakte Definition des Markenprofils
Die Marke braucht ein klares, abgegrenztes, ansprechendes und realitätsbezogenes Profil. Es macht keinen Sinn, Kompetenzen zu suggerieren, die nicht erfüllt werden können.  Das Markenprofil wird zum Referenzpunkt aller Kommunikation, ob intern oder extern, auch wenn das Unternehmen an der Kommunikation gerade einmal nicht teilnimmt.

Schritt 4: Aufbau von Communities
Im vierten Schritt sollten abgestimmt auf die Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens online und offline Plattformen zum Erfahrungsaustausch ins Leben gerufen werden. Über diese Plattformen kann Meinungsbildung und Mundpropaganda betrieben werden, die auf die Markenreputation wesentlichen Einfluss haben.

Schritt 5: Werden Sie Teil der Kommunikation!
Es ist überaus wichtig, eine Marke als Innovationsführer zu positionieren. Aus diesem Grund sollte ein Unternehmen an allen branchenrelevanten Diskussionen teilnehmen und sein Know-How und Erfahrung einbringen. Dabei ist natürlich ein hohes Maß an Transparenz gefragt. Wenn negative Erfahrungen verschwiegen werden oder nur Halb-Wahrheiten transportiert werden, hat das eine negative Auswirkung auf die Markenreputation.

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