Wenn Sie daran denken, Social Media wie Twitter, Facebook oder Xing für Ihr Marketing oder Ihre Unternehmenskommunikation zu verwenden, gibt es eine wesentliche Regel, die Sie beachten sollen:

Gehen Sie mit entsprechender Vorbereitung und klaren Zielen an die Sache heran!

Nur weil Millionen von Leuten Facebook verwenden, heißt das nicht, dass Ihre Kunden Teil der Community sind. Dasselbe gilt für Twitter, Blogs und Xing. Jede Zielgruppe bewegt sich in ihrer eigenen Medienlandschaft. Der richtige Weg, Ihre Social Communications zu beginnen, ist, diese Landschaft genau unter die Lupe zu nehmen und darauf basierend eine Social Media Strategie zu entwickeln.

1. Wer ist Ihre Zielgruppe?
Diese Frage sollte nicht allzu schwer zu beantworten sein, sofern Sie Ihr Unternehmen und Ihren Markt genau kennen. Berücksichtigt werden sollten in dieser Hinsicht, dass Menschen so wie auch im realen Leben unterschiedliche Typen von Social Media nutzen. Daher sollten Sie Ihre potentielle Zielgruppe in dieser Hinsicht in mehrere Gruppen aufteilen. Je besser Sie Ihre Zielgruppe segmentieren, umso relevanter wird Ihre Kommunikation.
Wer sind die Entscheider und wer sind die Beeinflusser? Beide Gruppen sind relevant. Es ist aber leicht möglich, dass sich diese nicht auf denselben Plattformen aufhalten. Mit einem entsprechenden Social Media Monitoring können Sie einfach die Kommunikation über relevante Themen nach Keywords verfolgen. So finden Sie heraus, WER mit WEM über die für Sie relevanten Themen spricht.

2. Worüber spricht die Zielgruppe?
Sobald Sie Ihre Zielgruppe definiert haben, brauchen Sie Themen, die für die Zielgruppe interessant sein können. Um diese Themen aufzuspüren reicht der Einsatz von Ihrem Branchen Know-How kombiniert mit einer Prise Hausverstand ergänzt um die Ergebnisse von gängigen Monitoring Tools. Wie bei der Suchmaschinen Optimierung ist es wichtig, die genauen Suchbegriffe zu kennen, mit denen Ihr Produkt oder Unternehmen gefunden werden soll. Ein idealer Ansatz ist, eine Liste von Keywords zu produzieren, die an Ihre Themen angelehnt sind, und darauf hin Einträge über diese Themen zu suchen. Sie können aber auch eine gezielte Suche auf relevanten Plattformen wie Twitter, Facebook oder Xing vornehmen.

3. Auf welchen Plattformen findet die für Sie relevante Konversation statt?
Ergebnis der intensiven Recherche wird eine Liste von Plattformen sein, auf denen die für Sie relevanten Diskussionen, Foreneinträge etc. statt finden. Diese gilt es nun zu überwachen.

4. Wer sind die Beeinflusser?
Sobald Sie eine Short-List von relevanten Plattformen haben, müssen Sie die Meinungsführer oder Beeinflusser identifizieren. Das sind in der Regel jene, die aktiv und regelmäßig publizieren und relevante Beiträge zu Ihrer Branche verfassen. Als Kriterien für die Relevanz können je nach Medium folgende Kennzahlen herangezogen werden:

Bei Blogs, die Anzahl der Artikel/Monat und die Anzahl der Kommentare
Bei einem Twitterer, die Anzahl der Tweets/Tag und die Anzahl der Follower
Bei einer Facebook Gruppe, die Anzahl der Mitglieder und die Anzahl der Kommentare

Im Laufe einer erfolgreichen Social Media Kampagne werden Sie immer wieder auf neue interessante Meinungsführer stoßen. Nichts desto trotz ist es wichtig mit einer kompakten Gruppe von Meinungsführern auf allen Plattformen zu starten.

5. Worüber sprechen die Meinungsführer?
Nachdem Sie die entsprechenden Personen identifiziert haben, sollten Sie diese über einen bestimmten Zeitraum hinweg beobachten, ob die publizierten Inhalte konsistent relevant für Ihr Unternehmen sind. Wenn ja, dann zünden Sie die letzte Stufe im Prozess:

6. Wie kann ich Teil der Konversation werden?
Nun brauchen Sie eigene Themen, über die Sie in die Diskussion einsteigen. Diese Themen werden zum einen über interessante Beiträge oder Kommentare vorgegeben, die Sie wiederum ergänzen können, anderseits können Sie selbst Punkte in die laufenden Diskussionen einbringen.

Wesentlich ist, dass Sie sofort auf Kommentare zu Ihrem Unternehmen oder Produkte reagieren.

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