Mit der wachsenden Bedeutung der Social Media im B2b Marketing sollte letztendlich auch der Einsatz von Emails in der Kommunikation zu bestehenden und potentiellen Kunden überdacht werden.

Email Marketing ist bei den Unternehmen zum überwiegenden Teil als Einweg Kommunikation verstanden, die entweder ein Newsletter-Abonnement oder einen Spontankauf erzielen soll. In den seltesten Fällen werden Emails verwendet, um einen Dialog mit dem Empfänger aufzubauen. Wenn eine Email effektiv sein soll, dann muss sie beim Leser etwas bewirken, eine Reaktion provozieren oder einen Dialog einleiten.

Die Email hat durchaus Potential zum weiteren Social Media Kanal. Inhalte, die Sie heute über die elektronische Post an Ihre Adressliste streuen könnten in naher Zukunft bereits als Tweet, Facebook post, Blog post, Youtube Video oder an eine Ihrer Xing Gruppen kommuniziert werden. Der Austausch mit Ihrer Zielgruppe wird zunehmend multichannel und der Kunde wählt seinen bevorzugten Kanal.

Das will nicht heißen, dass Emails an Bedeutung verlieren, ihre Funktion wird erweitert und sie kann im Umfeld der Social Media unerwartet eine Renaissance erleben.

Wir Marketer suchen die konstruktive Auseinandersetzung mit dem Kunden und die Email kann dabei eine genauso wichtige Rolle spielen wie die Social Media. Das beinhaltet natürlich mehr als das Einbetten von Links zu Social Media Portalen, um ein Content-Sharing mit dem sozialen Netz des Rezipienten zu ermöglichen. Alles dreht sich um Interaktion und Dialog.

Was halten Sie davon, hat die Email angesichts der steigenden Nutzung von Social Media ausgedient?

2 thoughts on “Hat die Email ausgedient oder wird sie eine Renaissance erleben?

  1. Ich stelle bei mir fest, dass die email wirklich an Bedeutung verliert. Selbst bei langjährigen Geschäftskontakten passiert es immer öfter, dass Emails unbeantwortet bleiben. Reaktionen auf den elektronischen Brief liegen bei mir deutlich unter 40%. Dagegen hab ich eine erstaunliche Erfahrung mit Twitter gemacht. Ich hab vor der ITB-Berlin meine auf der MEsse vermuteten Follower angezwitschert und innerhalb weniger Stunden von allen ein Feedback erhalten. Mit 80% der Angeschriebenen hab ich mich dann zu sehr netten, interessanten und konstruktiven Begegnungen verabredet. Damit lag Twitter deutlich vor der email als Organisationstool für Messegespräche!

    1. Sehr geehrter Herr Wagner, danke für Ihren Kommentar.
      Ich hatte zu diesem Thema in den letzten Tagen eine angeregten Austausch auf Xing. http://bit.ly/dpBN6O
      Natürlich ist es einfacher, eine Aussendung mit den bestehenden Adresslisten zu machen. Die Social Media Plattformen bieten eben hier ein neues Spielfeld, das im ersten Anlauf mühsam erscheint, aber dann letztendlich doch ein gutes Ergebnis erzielt. Viel Spass noch auf Twitter!

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