Beim gestrigen Webinar konnten wir ganz klar ein JA kommunizieren. In einem 45 minütigen Exkurs brachten wir einerseits Auszüge aus unserer Fokus B2b Benchmark Studie 2010, die zeigt, dass der Trend auch im B2b Bereich immer mehr zu Social Media geht. Andererseits zeigten wir anhand der Social Media ROAD Map, wie B2b Unternehmen Schritt für Schritt ihre Social Media Strategie umsetzen können.

Erkenntnisse der Fokus B2b Marketing Studie 2010
Der Trend des digitalen Marketing hat die B2b Unternehmen – mit mindestens drei Jahren Verspätung – erfasst. Man investiert kräftig in die Verbesserung der Webseiten und will im Web gefunden werden. Das erklärt, warum Google und Co im B2b hoch im Kurs stehen und SEO und SEM forciert werden. 90 Prozent wollen verstärkt in die Verbesserung der Website investieren, 57 Prozent legen ihren Schwerpunkt auf SEO, 75 Prozent investieren regelmäßig in Google und vertikale Suchmaschinen.
Auch Social Media Marketing wird als wichtiger Trend erkannt. Budgets wurden bisher noch keine frei gemacht, das liegt aber wohl eher an der Beratungsresistenz der Geschäftsführung als am Willen der Marketingverantwortlichen. Ein O-Ton einer großen österreichischen Unternehmung: „Wir wissen, dass der Social Media Zug anrollt. Entweder wir springen kurzfristig auf oder wir werden überrollt.“

Wofür B2b Marketer gerne mehr Zeit hätten…
90 Prozent der österreichischen Unternehmen wollen bis auf SEO, SEM und PR nichts outsourcen. Durch diesen Insourcing Trend bleibt dem B2b Marketer wenig Zeit für Strategisches. Das heißt, er kann beispielsweise das Potenzial des CRMs nicht zu 100 Prozent nutzen – und seine Websitestatistiken nicht regelmäßig lesen. Nur 14 Prozent nutzen die Kapazitäten des internen CRM. Nur 8 Prozent Lesen und interpretieren regelmäßig Website-Statistiken. Was mitunter ein Grund sein kann, dass das Generieren von qualitativen Interessenten eine derart große Herausforderung für den Marketer darstellt.

Und was sagen die Einkäufer?
Aus Einkäufersicht sind 48 Prozent der Einkäufer aktiv auf Foren und verfolgen Diskussionen im Web zu branchenrelevanten Themen. 90 Prozent beginnen ihre Suche nach Anbietern im Internet, 7 von 10 gehen direkt auf die Website von Anbietern. 59 Prozent möchten gerne in Interaktion mit ihrer Peer Group treten und sich austauschen, Meinungen und Informationen einholen. 37 Prozent stellen konkrete Fragen auf Social Networking Seiten wie Blogs, Foren oder zB Xing.


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