Die ersten Versuche im Social Media Marketing rufen sehr viel Interesse hervor aber überraschender Weise gibt es kaum Fallstudien, die sich damit auseinander setzen, wie man mit Social Media Marketing Umsätze steigern kann.

Eine brandneue Studie von Microsoft (http://bit.ly/9hpKp1) zeigt, dass der Europäer bereits mehr Zeit im Internet mit seinem sozialen Netzwerk verbringt als im Fernsehen. Somit ist eines einmal klargestellt. Social Media ist nicht nur ein kurzlebiger Trend, sondern hat sich als Kommunikationskanal (zu potentiellen und bestehenden Kunden) durchgesetzt.

Um die Ausgaben für eine Social Marketing-Kampagne rechtfertigen zu können, brauchen Sie nachvollziehbare Messgrößen oder Kampagnen Benchmarks, anhand derer Sie den Erfolg der Kampagne nachvollziehen können.

Folgende 3 Parameter bieten sich hier an:

a) Reichweite

Die Reichweite bezieht sich auf zusätzliche Kontakte zu Internetusern, die über die Kanäle des Social Webs erst möglich gemacht wurden. Die Reichweite beschreibt einen wesentlichen Wert von Social Marketing Programmen. Ihre Marke kommt damit mit neuen, potentiellen Kunden in Berührung.

Zudem erhöht die Präsenz im Social Web die Glaubwürdigkeit einer Marke, da neue potentielle Kunden entweder über deren Peer Groups oder über andere „glaubwürdige“ Quellen auf Ihr Produkt aufmerksam gemacht werden. Wenn z.B. der Freund eines potentiellen Kunden eine Marke empfiehlt, so hat das bedeutend mehr Einfluss auf einen möglichen Kauf als wenn der Kunde einen TV-Spot oder ein Werbe-Banner der Marke sieht.

b) Der Influencer (Beeinflusser) und sein Sharing-Verhalten

Meinungsführer oder Beeinflusser (jene, die Ihre Marke lieben) sind ausschlaggebend für den viralen Wirkungsgrad Ihrer Kampagne. Um deren Einfluss optimal zu nutzen müssen Sie das Ausmaß und die Intensität der Kommunikation zwischen Influencer und deren Community kennen.

Die Meinungs- und Wortführer im Social Web sind aber NICHT alle gleich gestrickt.

Die einen verteilen gerne Neuigkeiten, gehen aber auf ihre Peergroup (Freunde, Fans, Follower) nicht weiter ein, die anderen sind eher zurückhaltend im Posten von News, aber deren Peergroup setzt sich mit den kommunizierten Inhalten intensiv auseinander.

Sie müssen herausfinden, wer die wirklichen Influencer in Ihrer Zielgruppe sind, auf welche Weise sie kommunizieren und welchen Einfluss diese wiederum auf ihre eigenen Peers haben.

c) Konversionsraten und erzielter Umsatz

Jede Social Media Kampagne braucht einen Call-to-Action, einen Aufruf, sich z.B. für ein Newsletterabo anzumelden, etwas zu kaufen, Fan einer Facebook Seite zu werden oder ein Gratisprodukt herunter zu laden. Das Angebot sollte für die Zielgruppe einen bestimmten Wert darstellen, entweder ideell oder materiell. Besonders die Social Media Puristen sind in dieser Hinsicht oft zu verhalten und zu passiv. Der Aufruf muss sich nicht zwingend auf den Kauf eines Produkts beziehen. Er kann einfach nur Content einfordern, der der Community „gefällt“.

Die Kombination aus den 3 Messgrößen (a) Reichweite, (b) Sharing-Verhalten der Wort- und Meinungsführer und (c) Conversionrate/Umsatz stellt eine klare Vorgabe für den Erfolg eines Social Media Programms dar. Je nach Zielvorgabe können die einzelnen Parameter unterschiedlich gewichtet werden. Im Falle einer Kampagne zum Aufbau von Bekanntheit wird das Marketing mehr Gewicht auf Reichweite und Sharingverhalten legen. Im Falle einer Promotion wird der Erfolg an der Conversionrate gemessen.

Schreiben Sie uns doch, ob Sie mit diesem Vorschlag arbeiten können!

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