Eine erfolgreiche Standortwahl beim Aufbau eine Produktion in den USA muss ein Reihe qualitativer als auch quantitativer Kriterien berücksichtigen, die sich nachhaltig auf die laufenden Kosten der Niederlassung, Produktqualität, Logistik und Supply Chain auswirken können.

In unserer Blogserie USA Standortauswahl – Die 10 kostspieligsten Fehler die Sie unbedingt vermeiden sollen – weisen wir auf Fehler hin, die erfahrungsgemäß den Effekt einer Expansion oder Relokation negativ beeinträchtigen und Ihr Unternehmen mehrere Millionen USD kosten kann.

Fehler Nr. 1 – Suchkriterien werden nicht von Beginn weg festgelegt

Eine der wichtigsten Aufgaben bei der Standortwahl ist das Festlegen von Suchkriterien. Diese müssen vorab unter den Führungskräften akkordiert werden, um Geld, Zeit und weitere Ressourcen nicht sinnlos zu verschwenden.

Allzu oft beginnen Teams mit der Suche nach Standorten bevor klar ist, welche Parameter unbedingt zu berücksichtigen sind, um letztendlich zu erkennen, dass die Scope der Suche wesentlich erweitern werden muss, zB um Logistik, Human Ressourcen, Umwelt und rechtliche Belange, etc)

Fehler Nr. 2: Zu wenig (qualifizierte) Arbeitskräfte

Eine Entscheidung über das Hochfahren eines Produktionsstandortes erfordert im steigenden Maße den Zugang zu Mitarbeitern mit spezifischen Fähigkeiten.

Die kurz- und langfristige Verfügbarkeit von Arbeitskräften ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Standortwahl. Wenn sich Unternehmen für einen Standort ohne entsprechendem Zugang zu qualifizierten Human Ressourcen entscheidet, wird das eine langfristige, negative Auswirkung auf Qualität und Produktions-Effektivität haben.

Fehler Nr. 3: Auswahl des Standorts ausschliesslich auf Basis der Incentives

Incentives (Barzuschüsse, Steuererleichterungen, kostenlose Grundstückspacht, etc.) sind ein wesentlicher Faktor bei der Standortwahl, der von vielen Unternehmen optimal ausgeschöpft wird. Dennoch sollte man bei der Standortwahl immer die operativen Bedürfnisse voranstellen – sind diese erfüllt, dann kann im 2. Schritt der Faktor „Incentives“optimiert werden.

Ich freue mich auf Ihre Kommentare und Anregungen, im nächsten Blogbeitrag behandeln wir die Punkte “Kostentreiber erkennen”, “die richtige Größe des Grundstücks” und “wieviele Standorte braucht eine Shortlist?”.

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